Erotische Geschichten

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Andalusischer Traum


Sabrina fühlte die warme Luft an ihren Wangen, die durch die geöffnete Balkontüre hereinströmte. Wie sehr sie es liebte, sich während der Mittagshitze des andalusischen Sommers ausruhen zu können. Sie öffnete ihre Augen und blinzelte in den leicht abgedunkelten Raum.
Juan war nicht zu sehen.
Sie vermisste ihn. Obwohl sie ihn erst seit drei Tagen kannte, fühlte sie ein starkes Verlangen nach seiner Nähe.
Wo steckte er bloß?
Sie stand auf und ging ins Badezimmer. Sie wollte eine Dusche nehmen und danach an den Strand gehen, der nur etwa 500 Meter entfernt war.Tantra München
Sie zog ihr T-Shirt aus, das ihr nur knapp bis an ihren Po reichte. Im Badezimmer befand sich ein großer Spiegel, in dem sie sich kritisch betrachtete.
Für einen Moment schloss sie ihre Augen, denn hier im Badezimmer hatte es zwischen ihnen zu prickeln begonnen. Juan und Sabrina hatten sich am Strand kennen gelernt. Sabrina war allein nach Spanien gekommen, um sich einmal für einige Tage weit ab von Mann, Kindern und Bürostress zu erholen. Juan lag vor einigen Tagen ebenfalls wie sie am Strand und schien die Sonne und das Meer zu genießen. Er war ihr aufgefallen, da er einen attraktiven Körper hatte und ein markantes, männliches Gesicht. Offenbar war er Spanier, was Sabrina aber nicht daran hinderte, mit ihm zu flirten.
Sie genoss es sehr, wenn sie ins Wasser wollte und an ihm vorbeilief. Sie konnte spüren, wie er ihr hinterher sah.
Er lächelte manchmal zu ihr herüber und nickte leicht mit seinem Kopf, was einem Kompliment gleichzusetzen war. Sabrina nahm die Geste als Anlass, sich bei ihm vorzustellen und nach seinem Namen zu fragen.
„Hallo, mein Name ist Sabrina“, sagte sie zu ihm. Er lächelte sie an und erwiderte: „Encantado, me alegro, soy Juan“.
Gleich darauf wollte er wissen, woher sie kam und fragte sie: „¿De dónde vienes, Sabrina?“
Da Sabrina neben deutsch auch fließend englisch, spanisch und französisch sprach, erwiderte sie: „Soy de Hamburgo, Alemania. ¿Y tu, de dónde vienes?“
„Vengo de Madrid, de momento pasando mis vacaciones aquí“.
So waren sie ins Gespräch gekommen und verbrachten den Rest des Tages gemeinsam am Strand. Sabrina war froh, jemanden gefunden zu haben, mit dem sie sich gut verständigen konnte und der offenbar ein lebensfroher Mensch war, wie sie fand. Er hatte eine charmante Art, sie zu unterhalten. Er brachte sie sehr oft zum Lachen, was Sabrina extrem gut gefiel.
Hatte sie doch zuhause einen Mann, der nur zufrieden war, wenn sie gut funktionierte.

Funktionieren bedeutete für Sabrina, dass sie ihre beiden Kinder Tim und Stefanie den größten Teil des Tages alleine beschäftigte und sich um alles kümmerte, während ihr Mann Thorsten als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens den ganzen Tag weg war und meist erst spät nach Hause kam. Oft schliefen seine Kinder bereits.
Wie es wohl gerade Tim und Stefanie ging? Was machten sie wohl im Moment? Stefanie war ein 8-jähriges Mädchen mit großen blauen Augen und blonden Locken, die ihr widerspenstig ins Gesicht hingen. Tim war ihr um 2 Jahre jüngerer Bruder, der gerade die Einschulung hinter sich hatte und ihr freudestrahlend täglich berichtete, wie schön es doch in der Schule gewesen war. Sabrina`s Mutter Marianne passte sicherlich gut auf die beiden auf, beruhigte sich Sabrina.
Es wurde Abend und Juan fragte sie: ¿Tienes hambre, Sabrina? Conozco un restaurante muy excelente. Quisiera invitarte, si estás de acuerdo“.
Und ob, Sabrina hatte Hunger.
Sie schlug ihm vor, nur noch an ihrem Appartement vorbeizugehen um sich dort frisch zu machen, worauf Juan einwilligte.
Juan setzte sich auf die Couch und wartete. Sabrina verschwand im Bad. Nach einem kurzen Moment hörte Juan einen spitzen Schrei aus dem Badezimmer.
Besorgt stand er auf und ging zur Tür, hinter der Sabrina verschwunden war.
„Qué pasa, Sabrina, todo bien?“
„Mira, tengo una quemadura en mi cara, es horrible, no?“
Juan stand hinter ihr und blickte sie im Spiegel an. Sabrina stand bis auf einen schmalen Tanga bekleidet vor ihm, vor allem im Gesicht hatte sie einen Sonnenbrand bekommen.
Sabrina fluchte laut vor sich hin: „so kann ich ja gar nicht mit dir ausgehen, wie das aussieht!“
Juan lächelte sie an.
„Tu eres muy guapa y atractiva, Sabrina!“
Und dann geschah es auch schon. Juan war näher gekommen und küsste sie auf ihren Nacken. Sabrina liefen Schauer über ihren Rücken. Er küsste sie ihren Nacken entlang, herauf und herunter, von oben nach unten und zurück.
Sabrina dachte einen Moment an ihren Mann Thorsten und wann sie zuletzt so geküsst worden war. Sie überlegte, eigentlich nie, dachte sie.
Sabrina schloss ihre Augen und gab sich dem Gefühl hin. Sie genoss es sehr, so geküsst zu werden.
Seine Hände streichelten ihre Schultern und Arme entlang bis hinunter zu ihren Händen und auf ihrem Bauch zurück über ihre Brüste. Seine Fingerspitzen umkreisten ihre Brüste. Sabrina fühlte wie sich ihre Brustwarzen vor Erregung aufrichteten.
Sabrina drehte sich um zu Juan, so dass sie sich gegenüber standen. Sie lächelte ihn an und begann, an seinen Brusthaaren zu spielen und leicht zu zupfen.
Von ihrem Hunger spürte Sabrina nichts mehr. Vielmehr machte sich in ihrem Inneren eine stille Freude breit, die sie zunächst nicht differenzieren konnte.
Juan schlang seine Arme um Sabrina´s Oberkörper und ihre Knie und trug sie in das Nebenzimmer, wo er sie auf das breite französische Bett ablegte.
Sabrina sah Juan zu, wie er hastig sein T-Shirt über seinen Kopf streifte. Sie betrachtete ihn schweigend. Juan zog auch seine Badehose aus und legte sich zu ihr auf das Bett.
Ihre von der Sonne Andalusiens aufgeheizten Körper umarmten sich schweigend.
Sabrina streckte ihren schönen Körper auf dem Bett aus und Juan beugte sich über sie, um sie überall zu liebkosen und zu küssen.
Was für ein Mann! dachte Sabrina.
Wann zum Teufel wurde sie jemals so behandelt?
Juan verstand es, ihren ganzen Körper so zu berühren und zu ertasten, wie sie es noch nie erlebt hatte. Jeder Zentimeter ihres Körpers schien aus Lust zu bestehen. Sabrina war elektrisiert und geriet mehr und mehr in einen Zustand aus Hingabe und Leidenschaft.

Juan murmelte ihr irgendetwas ins Ohr, was sie nicht verstand, doch seine Sprachmelodie ließ sie sanft dahin schmelzen.
Auch Sabrina´s Hände gingen auf die Reise und erkundeten Juan in seiner ganzen Männlichkeit. Der Geruch von Juan, eine Mischung aus Sonnenmilch und Schweiß, strömte in ihre Nase und Sabrina empfand dies als unwiderstehlich.
Thorsten!, ermahnte sie sich innerlich.
Und im selben Moment spürte sie die Lippen von Juan auf ihrem Mund. Alle Gedanken waren verschwunden und Sabrina gab sich ganz dem Gefühl hin, so leidenschaftlich geküsst zu werden und wünschte sich, dass es nie wieder aufhören würde.

Wellen von Freude durchfluteten ihren Körper, eine angenehme Wärme stieg in ihr auf und bereiteten den Boden für eine Liebesnacht, an die sie noch lange würde denken können.

Juan´s Küsse wurden immer intensiver und inniger, eine Nähe und Intimität war zwischen ihnen entstanden, die Sabrina bisher in ihrem Leben nicht kannte.

Sabrina fühlte eine tiefe und unbändige Lust in ihrem Körper aufsteigen, sie wollte sich Juan hingeben, auf der Stelle.

Doch dieses vehemente Verlangen nach sofortiger Entladung steigerte sich für sie ins Unermessliche, da Juan es geschickt verstand, ihren Körper noch mehr und mehr zu erforschen. Seine Finger waren einfach überall.

„¿Tienes aceite de oliva en casa?“ hörte sie ihn fragen.

Wozu brauchte er denn jetzt Olivenöl? Sabrina zuckte mit den Schultern,stand auf, ohne lange zu hinterfragen und brachte ihm das Öl.

Sie legte sich wieder auf das Bett. Juan öffnete die Flasche mit dem Öl und begann, ihren Bauch damit einzureiben.
Mit kleinen Kreisen massierte er das Öl in ihre Haut. Seine Hände waren warm und zärtlich. Eine Acht malend umkreiste er ihre Brüste und lächelte sie dabei unentwegt an.
„En caso de que tengas hambre ….“, hauchte er ihr verschmitzt ins Ohr.

Sabrina hatte noch immer keinen Hunger, zumindest nicht nach etwas Essbarem. Stattdessen machte sich wieder eine Woge der Lust in ihrem Körper breit.

Was für ein Mann! ging es Sabrina wieder durch den Kopf.

Sabrina spreizte die Innenseite ihre Oberschenkel seitlich nach außen. Juan verstand die Botschaft sofort und küsste von ihrem Knie beginnend beide Seiten aufwärts nach oben. Sein Dreitage-Bart kratzte angenehm auf ihrer Haut.
Was war ihr da bloß alles entgangen während ihrer zehnjährigen Ehe mit ihrem Mann Thorsten?

Seine Finger waren mittlerweile auf ihrem Venushügel angekommen und spielten mit ihren Schamhaaren. Juan schien keine Eile zu kennen, ganz im Gegenteil, er ließ sich ausgesprochen viel Zeit, was Sabrina irritierte. Sex mit ihrem Mann Thorsten zu haben bedeutete meistens, dass er im gemeinsamen Ehebett ihre Hand nahm und direkt an seinen Penis führte. Alles in allem dauerte die ganze Aktion höchstens zehn Minuten.

Aber das mit Juan war einfach unglaublich!

Juan war an ihrer Pforte angekommen und legte seinen Mittelfinger an die Öffnung. Er sah ihr in die Augen und fragte sie, ob er mit seinem Finger in sie hinein gleiten dürfte.
Sabrina nickte nur mit dem Kopf, sie konnte es kaum erwarten, seine Hände in ihr drin zu spüren.
Juan war ein ausgesprochen zärtlicher Mann, mit langen schlanken Fingern. Sein Finger glitt mühelos hinein. Er massierte die Innenseite ihres Tempels. Sabrina glitt beinahe unbemerkt in einen Zustand der Zeitlosigkeit, ihre Grenzen schienen sich aufzulösen, Raum und Zeit rückten in den Hintergrund, waren nicht mehr vorhanden.
Gefühle von einer unglaublichen Tiefe und Weite machten sich in ihr breit. Ihre Lust stieg höher und höher empor.
Juan ließ sich unendlich lange Zeit, er hatte keine Eile und kein Ziel. Sabrina hatte den Eindruck, dass Juan sich ausschließlich um ihre Lust kümmerte. Er machte keinerlei Anstalten, sich mit ihr zu vereinigen, was Sabrina noch mehr irritierte.

Langsam schraubte sich ihre Lust in Höhen, die Sabrina bisher noch nie erlebt hatte. Wellen von Glückseligkeit durchfluteten sie, ebbten ab und stiegen wieder von neuem an.
Schließlich gipfelte ihre Lust in einem nicht enden wollenden Orgasmus, der wie eine riesige Welle ihren ganzen Körper und ihr ganzes Sein erfasste.

Sie nahm nichts mehr wahr außer diesem Zustand der absoluten Glückseligkeit. Sie wurde zur Glückseligkeit. Dann schlief sie in Juan´s Armen ein.

Irgend etwas kitzelte an Sabrina´s Füßen.
„Mama, bist du jetzt wieder wa-hach?“
Sabrina öffnete schlagartig ihre Augen und sah sich um. Am Ende der Couch stand Stefanie, ihre Tochter, und sah sie erwartungsvoll an.
„Wir wollten doch heute alle gemeinsam mit Papa zum Spanier gehen, oder? Papa hat gesagt, dass er heute früher aus der Arbeit kommt, weißt du noch?“
Sabrina kehrte langsam wieder in ihren Alltag zurück. Sie lag zuhause auf der Couch. Sie musste wohl über eine Stunde geschlafen haben, denn es war beinahe Abend geworden.
„Ja, mein Schatz, ich erinnere mich. So machen wir es.“

Als sie eine Stunde später beim Spanier saßen, der sein Restaurant erst vor kurzem eröffnet hatte, wurden sie von einem Kellner bedient, der wie Juan aussah. Während sie bestellten, lag ein Lächeln auf Sabrina´s Gesicht.